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Ausstellung von Antonia Riederer

in der Villa Seilern Galerie

Ausstellungstitel:
„Farbe trifft Form“ (Acrylmalereien)

Ausstellungsort:
Villa Seilern Galerie
Tänzlgasse 11, 4820 Bad Ischl

Vernissage bzw. Eröffnungs-Veranstaltung:
Do., 25. Juni 2015, 19:00 Uhr

Ausstellungsdauer:
26. Juni – 30. Sept. 2015
täglich von 09:00 bis 21:00 Uhr
(die Ausstellung konnte auch von externen Gästen besucht werden)

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Die Ausstellung:

Ihre Köpfe sind selten Porträts, ihre Figuren keine konkreten Personen, ihre Landschaften meist erdacht und ihre Stillleben zeigen Objekte aber nie Produkte. Die Bildtitel, die erzählen könnten, tun es nicht. Landschaft – Stillleben – Kopf – Figur, das genügt. Viel mehr an Information wird der Betrachter nicht erhalten. Warum auch, Antonia Riederer ist Malerin. Und im Gegensatz zu vielen zeit­genössischen Künstlern eine, die das Bild an sich und damit die Gattung Malerei als vollkommen eigenständig betrachtet.

Über die Künstlerin Antonia Riederer

Bildkonstruktionen und Farbbezüge entstehen im Malen selbst und das technische Können öffnet Antonia Riederer den Anfang. Das, was so locker hingeworfen scheint, ist das Resultat einer klassischen Ausbildung und jahrelangen Auseinandersetzung.

Locker, ja, aber nichts ist zufällig in diesen Bildern geschweige denn unfertig. Nicht das Skizzenhafte hier, nicht das türkise Dreieck dort, und wer ahnt schon die Überwindung, die es Riederer laut eigenem Bekunden kostete, die Objekte ihres jüngsten Stilllebens auf rosa Grund zu setzen?

Letztlich sind Mittel und Motive so stimmig miteinander verbunden, dass die Frage nach dem Handwerk in den Hintergrund tritt und sich für den Betrachter nicht wirklich stellt.

Daten und Fakten zur Künstlerin:
  • 1971 Geboren
  • lebt und arbeitet in Prambachkirchen in Oberösterreich
  • 2001 Studium der Malerei / Grafik an der Kunstuniversität in Linz mit Diplom abgeschlossen
  • Mitglied der Vereinigung Kunstschaffender Oberösterreichs
Ausstellungen der Künstlerin:

Der folgende Auszug bietet einen Überblick der Ausstellungen:

  • 2013 Galerie Kontur, Wien
  • 2014 Kraftwerk Riederbach, OÖ
  • 2014 Feldkirchen, Kärnten
  • 2015 Kulturquartier Linz, Galerie der Vereinigung Kunstschaffender OÖ Gemeinschaftsausstellung
    „DIE NEUEN“
Bilder in Sammlungen:
  • Die Kunstsammlung – Artothek des Landes Oberösterreich
  • Museum Angerlehner, Thalheim bei Wels, OÖ

Über die Kunst von Antonia Riederer:

Bilder wollen betrachtet werden

Harmlos mag mancher die Bildinhalte nennen (ach, eine Schüssel), doch Riederers Bilder wollen nicht aufrühren, kein Wissen vermitteln und das Schöne ist, sie setzen auch keines voraus. Ein paar Grundlagen der Kunstgeschichte vielleicht, Picasso, Matisse, Modigliani, Beckmann, auch Mondrian und Malevich, damit tut man sich leichter, aber viel nötiger als diese Kenntnis ist etwas anderes und das ist mehr als man oft glaubt – die Bereitschaft, die Bilder zu betrachten.

Den Linien zu folgen, den Raum wahrzunehmen, sich dann vielleicht zu fragen wo die Schatten geblieben sein mögen und wie eine Spannung zwischen Objekten zustande kommt, die hintereinander stehen.

Der eine Kopf anders als die anderen, was macht ihn aus? Seine leichte Neigung, wie lebendig? Diese Stillleben, kann man sie gedanklich je erfassen, in den Griff bekommen? Mal rückt hier eine Ecke hervor, mal tut sich da ein Hohlraum auf – sollten Stillleben still sein?

Ordnung auf der Leinwand

Riederer sagt, auf der Leinwand, da müsse alles stimmen. Wenn schon Chaos außen rum, dann solle wenigstens hier eine gewisse Ordnung herrschen. Sie brauche diesen Halt der Konturen. Doch sind es nicht nur Konturen und Farbflächen, die stimmen müssen, es braucht auch eine Ordnung der Gedanken, eine Reduktion der Wahrnehmung, die dem Betrachter ebenso abverlangt wird.

Er muss sich konzentrieren auf das was da ist, sein Sehen und seine Empfindung ernst nehmen, was erst in einem Innehalten gelingen kann, denn er steht nun mal nicht vor Bildern, die sich erzählen lassen.

Zeitlose Kunst

Antonia Riederer sagt, sie wolle nicht tagesaktuell sein, keine Kunst machen, die zwar eine Zeitaussage habe aber in zehn Jahren niemanden mehr interessiere. Stattdessen macht sie das, was sie selbst interessiert und setzt einer Zapping-Gesellschaft anonymisierte Landschaft, Köpfe und Gefäße vor. Auch eine Aussage.

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