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Ausstellung von Günter Mitasch

„PHANTASMAGORIEN“ – in der Villa Seilern Galerie

Fotos in Lentikulartechnik von Günter Mitasch

Ausstellungsort:
Villa Seilern Galerie
Tänzlgasse 11, 4820 Bad Ischl

Vernissage bzw. Eröffnungs-Veranstaltung:
Fr., 08. Okt. 2021, 19:00 Uhr

Laufende Ausstellung:
09. Okt. 2021 bis 04. Feb. 2022
täglich von 09:00 bis 21:00 Uhr
(die Ausstellung konnte auch von externen Gästen besucht werden)

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Die Ausstellung:

Günter Mitasch präsentiert in der Villa Seilern Galerie seine Bilder in Lentikulartechnik. Diese besondere Technik macht es möglich, zwei oder mehrere Fotos als Flip-Effekt übereinander zu legen. Wie bei einem Wackelbild nimmt man je nach Standpunkt des Betrachters, verschiedene Bilder wahr. Die Magie der Farben, die Lebendigkeit und das Funkeln der Lichtreflexe erzeugen in seinen Werken eine opalisierende Leuchtkraft.

Über den Künstler Günter Mitasch

Seit seinem 18. Lebensjahr setzt sich Günter Mitasch intensiv mit den Möglichkeiten in der Foto­grafie auseinander. Seine Anfänge lagen in der Analog / Schwarzweiß-Fotografie, die ihm zu vielen Auszeichnungen, Einzelausstellungen und Veröffentlichungen in Foto­magazinen verhalfen.

Die logische Weiterentwicklung in der Fotografie fand Günter Mitasch in der Lentikulartechnik.

Diese besondere Technik macht es möglich, zwei oder mehrere Fotos übereinander zu legen. Dadurch entsteht ein Flip-Effekt, der es dem Fotografen ermöglicht, Geschichten in einem völlig anderen Stil zu erzählen. Statt einer Serie gibt es innerhalb eines Fotos gleich mehrere Bilder zu entdecken. Wie bei einem Wackelbild kann der Betrachter seinen Standpunkt ändern und bekommt dabei einen völlig neuen Einblick auf das vor ihm stehende Werk. Die Verflechtung von Unschärfe, Tiefe und Perspektive fordert zum Eintauchen in eine oft surreale humorvolle Welt auf.

Günter Mitasch möchte den Prozess des Betrachtens verlangsamen und zum Verweilen einladen, um alle Details eines Bildes entdecken zu können. Man taucht in seine Werke ein und ist gleichzeitig gefangen von situativen Empfindungen und der Schönheit einer Sache oder Person. Dementsprechend erfahren seine Arbeiten ein Gefühl der ständigen Suche. Somit begibt man sich ein Stück weit auf die Spur des Fotografen, der das besondere im Alltäglichen sucht.

„Ein Foto wird meistens nur angeschaut – selten schaut man in es hinein.“
(Ansel Adams)

Daten und Fakten zum Künstler:
  • Geboren 1953 in Linz in Oberösterreich
  • Studium an der Kepler-Universität „Mathematik und Physik“
  • Vortragender in der Lehrer/innenausbildung
    „Bildgestaltung-Fotogramme – Sehen lernen“
  • 2000 – 2013: Direktor des Bundesrealgymnasiums Linz/
    Hamerlingstraße
  • Wohnsitz und Atelier in Gallneukirchen/ OÖ
  • Mitglied des Kulturbeirats der Stadtgemeinde Gallneukirchen
    Kurator der Stadtgalerie Gallneukirchen
Ausstellungen des Künstlers:
  • 1970 – 1985: Fotosalons auf allen Kontinenten –
    Gruppenausstellungen
  • 1975: Goldmedaille Jugendeuropameisterschaft
  • 1977: Forum junger Fotografen – Vorstellung im „Fotomagazin“
  • 1978: Stadtmuseum Linz Nordico – Einzelausstellung
  • 1978: Galerie Pichler Linz – Einzelausstellung
  • Mai 2019: Museum Welios Wels – „lenticularprints“
  • Sommer 2019: Museum Villa Sinnenreich Rohrbach –
    „der suchende Blick“
  • Oktober 2019: Kunstgalerie Wimmer Wels –
    „Bilder die bewegen“
  • 2020: Stadtgalerie Gallneukirchen – „phantasmagorien“

Über die Lentikulartechnik:

„Wie in jedem Handwerk liegt die Kunst eines guten End­ergebnisses in der Art des Erschaffens. Das Foto ist nur das End­ergebnis – sozusagen der Behälter der Geschichte, der Gefühle und der Erfahrungen, die der Fotograf gemacht hat. Und die Technik ist nur das Werkzeug um diese Inhalte zu transportieren.“
(Günter Mitasch)

Bilder in neuen Dimensionen 

Mit den digitalen Errungen­schaften von heute eröffnen sich in der Bildbearbeitung unglaubliche Möglichkeiten. Die Lentikulartechnik ermöglicht es, Bilder in einer einzigartigen Dimension darzustellen.

Die Funktionsweise der Lentikulartechnik

Zwei oder mehrere Bilder liegen unter einer Anordnung von Zylinderlinsen (Lentikularfolien). Betrachtet man diese Anordnung von verschiedenen Blickwinkeln aus, so erhält man je nach Richtung einen anderen Sinneseindruck. Die Linsen lassen dabei gewisse Bildinformationen durch und filtern andere heraus.

Die Herstellung von Bildern
in Lentikulartechnik

Die Bilder werden digital in feinste Streifen zerlegt und versetzt im Wechsel nebeneinander angeordnet (typische Streifenbreite beträgt 0,6 mm). Auf diesen Untergrund wird eine Lentikularfolie geklebt. Weil der Bildeindruck durch Raster mittels einer Linse entsteht, nennt man die Lentikulartechnik auch Linsenrastertechnik.

„In meinen Bildern wird der Blick des Betrachters auf das Wesentliche gelenkt und lässt Unwesentliches in einen fast märchenhaften Rahmen verfließen, der die Fantasie auffordert assoziative Geschichten der jeweiligen Situation zu erschaffen. Der Betrachter fühlt sich in ein Geschehen eingebunden, das neugierig macht und zum längeren Verweilen verführt. Bilder, die eine Sogwirkung auf den Betrachter ausüben, das Gefühl berühren und Fragen offenlassen – das ist mein Anliegen.“
(Günter Mitasch)

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