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Ausstellung von Monika Steiner

„ver-stoffwechsel-n“ – in der Villa Seilern Galerie

Textile Collagen und Artquilts von Monika Steiner

Ausstellungsort:
Villa Seilern Galerie
Tänzlgasse 11, 4820 Bad Ischl

Vernissage bzw. Eröffnungs-Veranstaltung:
Do., 17. Okt. 2019, 19:00 Uhr

Ausstellungsdauer:
18. Okt. 2019 bis 12. Feb. 2020
täglich von 09:00 bis 21:00 Uhr
(die Ausstellung konnte auch von externen Gästen besucht werden)

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Die Ausstellung:

Monika Steiners künstlerisches Medium ist die textile Collage. Ihre vielseitigen Arbeiten setzen sich subtil mit Themen der inneren und äußeren Welt auseinander. Stoffe und deren unterschiedliche Strukturen ermöglichen eine Reise in eine Bilderwelt, die sich je nach Blickwinkel und räumlicher Nähe immer wieder neu erschließt, wenn man sich auf die Zeichen, Formen und Zwischentöne der Materialsprache einlässt.

Über die Künstlerin Monika Steiner

Für die 1955 geborene Oberösterreicherin Monika Steiner, ausgebildete Diplompädagogin für Mathematik und Bildnerische Erziehung, war seit jeher kreatives Gestalten ein wichtiger Teil ihres Lebens. Nach intensiven Berufsjahren absolviert sie Mitte der 80er Jahre ein Studienjahr in Malerei, Druckgrafik und Aktzeichnung am Art Department der Bowling Green State University in Ohio. Zurück in Österreich arbeitet sie vor allem im Bereich der Druckgrafik, beginnt aber auch Eisenskulpturen zu schweißen.

Das Bildhauerische und das Arbeiten mit Materialien, die die Künstlerin angreifen und spüren kann, ist ihr näher als die Malerei. 1988 kehrt Monika Steiner für 3 Jahre zurück in die USA, wo sie in Boston ihre Familie gründet. Im Zuge dieses Aufenthaltes lernt sie die Quiltkunst kennen, deren sozialdokumentarischer und kulturgeschichtlicher Hintergrund sie fasziniert. Vor allem ist die Künstlerin aber von den Gestaltungsmöglichkeiten des textilen Materials und dessen haptischer Sprache beeindruckt.

Sie setzt sich danach im Selbststudium als auch in der Fortbildung, intensiv mit Textilem als Werk- und Gestaltungsmittel auseinander. Textile Collage und Artquilt sind seitdem Haupt­medium ihres künstlerischen Schaffens. „Ich will das betrachtende Auge fordern, es auf die Suche schicken, entdecken lassen…“
Daten und Fakten zur Künstlerin:
  • 1955: geb. in Offenhausen (O.Ö.)
  • bis 2013: im Lehrberuf tätig (Bildnerische Erziehung, Mathematik, Tanz)
  • 1984-85: Studienjahr an der Bowling Green State University, Ohio (Malerei, Druckgraphik, Aktstudium)
  • 1988-91: Aufenthalt in den Vereinigten Staaten (Boston) Sammeln von Erfahrungen in verschiedenen Arbeitsbereichen, Familiengründung
  • Ausbildung zur Museumspädagogin an der PH Linz
  • Ausbildung zur Kunst- und Kulturvermittlerin an der PH Linz (Studienarbeit: „Faszination Quilt“ – Vom Panzer der Armen zum Kunstobjekt, siehe www.monikasteiner.at)
  • Kuratierung der BosnaQuilt-Ausstellung in den Minoriten der Stadt Wels
  • Lebt und arbeitet in Lambach, Oberösterreich
Ausstellungen der Künstlerin:

Seit 1996 Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland, zahlreiche Beteiligungen an jurierten Ausstellungen auf internationaler Ebene.

  • 2019 „Garten Eden“, int. Ausstellung des ETN (Eurpean Textile Network) im Schloß Neuhaus, St. Martin a.d. D.
  • 2017 „Wandlungen-Retrospektive Perspektive“, Textilmuseum Max Berk, Heidelberg, D
  • „The New Quilt“, Rheged Gallery, Penrith, Cumbria, GB

Mehr über Monika Steiner und ihre Werke erfahren Sie unter www.monikasteiner.at

Über die Kunst von Monika Steiner:

Zwei Sichtweisen bestimmen die Gestaltung von Monika Steiners Werken. Ein Teil der Arbeiten entsteht aus der Auseinander­setzung mit der Welt um sie herum, transportiert einen bestimmten Inhalt und dokumentiert Befindlichkeiten. Deren Vielschichtigkeit versucht die Künstlerin durch die Vielfalt und spezifische Beschaffenheit des verwendeten Materials auszudrücken. So entstehen oft Einzelstücke, die sich sehr in Inhalt, Material und Technik unterscheiden können. Dabei sind Natur und Mensch bzw. der weibliche Körper (symbolhaft bzw. abstrahiert) wieder­kehrende Gestaltungselemente. Die Textilcollage wird zur Leinwand, Faden und Naht zur grafischen Spur.

Der zweite Zugang ist ein auf das Material bezogener, wenn z. B. durch Überlagerung eines transparenten Stoffes Farbmodulationen entstehen, Nähte eine Fläche in Dynamik versetzen und zum Relief werden lassen.

Wenn gegensätzliche Stoffe
aufeinandertreffen

Es ist die Spannung, die einer bestimmten Farbkonstellation innewohnt oder das Aufeinandertreffen von gegensätzlichen Stoffqualitäten, die den kreativen Prozess in Gang setzen: der Widerstand der Jute, die Nachgiebigkeit der Seide, die Flüchtigkeit und Durchsichtigkeit des Organzas.

Stoffe die Geschichten erzählen:

Monika Steiner arbeitet vorwiegend mit selbst gefärbten Textilien, wie z. B. Seide, Leinen, transparente Materialien, gebrauchte Stoffe. Besonders gerne arbeitet die Künstlerin mit Stoffen, die Geschichten erzählen. Stoffe mit Fehlern im Gewebe und mit Altersflecken empfindet sie als Juwele.

„Ich bearbeite die Stoffe, indem ich sie bemale, entfärbe, bedrucke (digital, Sieb- oder Holzdruck), zerreiße, sie neu zusammensetze. Arbeitsprozesse bleiben oft sichtbar. Grobes, Feines, Durchsichtiges, Ausgefranstes, wird formal als auch inhaltlich zum Bedeutungsträger.“

Dialog mit dem Betrachter:

Durch hinzugefügte stofffremde, flexible Materialien entstanden Arbeiten, die den Raum, aber auch den Betrachter miteinbeziehen. Dieser „Lesestoff“, handgestickt oder maschingenäht, farblich verhalten Ton in Ton oder kontrastreich, strukturgebend oder grafisches Kürzel fordert auf zum Dialog mit dem Betrachter.

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