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Ausstellung von Stephan Unterberger

„Betonbilder mit dritter Dimension“ – in der Villa Seilern Galerie

Betonbilder von
Stephan Unterberger

Ausstellungsort:
Villa Seilern Galerie
Tänzlgasse 11, 4820 Bad Ischl

Vernissage bzw. Eröffnungs-Veranstaltung:
Donnerstag, 21. Februar 2019, 19:00 Uhr

Ausstellungsdauer:
22. Februar bis 20. Juni 2019
täglich von 09:00 bis 21:00 Uhr
(die Ausstellung konnte auch von externen Gästen besucht werden)

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Die Ausstellung:

Stephan Unterberger experimentiert mit den verschiedensten Materialien (Beton, Gips, Kreide, Kalk, Holz, Metalle,…) wodurch seine Bilder plastische Oberflächen und eine dritte Dimension gewinnen. Der Übergang zu Skulpturen wird dadurch oft fließend.

Impressionen vom Vernissage-Abend

Über den Künstler Stephan Unterberger

Stephan Unterberger wurde 1970 in Schärding/Inn geboren. Er ist Autodidakt und malt und zeichnet seit seinem 16. Lebensjahr. 2016 tauschte der studierte Betriebswirt seine Managerposition in einem internationalen Abfallwirtschafts­unternehmen mit Sitz in Wien gegen ein Atelier in Bad Ischl. Seitdem widmet er sich hauptberuflich der Kunst.

Unterberger ist Mitglied der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs sowie des Kunstforums Salzkammergut.

Seit 1995 zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland.

Sein kreativer Ausdruck entspringt einem intuitiven Prozess: In Erlebtes eintauchen, auf das Wesentliche reduzieren und dafür Nicht-Sichtbares hinzufügen, in das Bild hineinfühlen, was es werden, was es durch ihn ausdrücken will. Dabei entsteht beim Betrachter eine neu erlebte Wirklichkeit.

„Meine Bilder sprechen auf einer sehr tiefliegenden, emotionalen Ebene. Sie wollen beim Betrachter ein Gefühl auslösen. Gelingt dies nicht, ist das Werk zu intellektuell, steril und tot. Man muss meine Bilder nicht „verstehen“, sie sollen „bewegen“ – im positiven wie im negativen Sinn.

Pablo Picasso hat die Aussage geprägt, Kunst sei eine Lüge, die uns erlaubt, uns der Wahrheit zu nähern. Und zwar jener Wahrheit, die wir als Menschen begreifen können. Ganz im Sinne von Picasso will ich den Betrachter von der Wahrhaftigkeit meiner Lügen überzeugen.“
(Stephan Unterberger)

Daten und Fakten zum Künstler:

  • 1970 – geboren in Schärding am Inn
  • 1986 – erste Schritte in die Kunst, Illustration von Zeitschriften
  • 1987 – 1. Preis „Junge Kunst im Salzkammergut“
  • 1995 – Magister rer. soc. oec. Wirtschaftsuniversität Wien
  • 1996 bis 2015 – Angestellt in einem internationalen Abfallwirtschaftskonzern (Himberg, NÖ), zuletzt als Finanzdirektor
  • 2015 – Ausstieg aus dem Wirtschaftsleben, folgt seiner Berufung als Künstler
  • 2016 – Bau eines Ateliers in Bad Ischl
  • 2017 – Studienaufenthalt in Wien bei Gabriele Musebrink
  • 2018 – Teilnahme am Künstlersymposium „Osterzeichnung“ von Peter Assmann in der Sommerakademie Traunkirchen

Der Entstehungs-Prozess – vom Betongemisch zum Bild

Bei den jüngsten Werken von Stephan Unterberger werden zumeist unterschiedliche Betongemische in mehreren Schichten aufgebracht und Strukturen in den noch feuchten Beton eingearbeitet. Zwischen die einzelnen Schichten werden Dispersionen aus Pigmenten, verschiedene pulverisierte Metalle und Gesteinsmehle aufgebracht, äußeren Einflüssen (z.B. der Oxidation) ausgesetzt und anschließend teilweise wieder abgeschabt.

Dieser sich wiederholende Prozess intuitiver Konstruktion und Dekonstruktion verleiht den Bildern ihren Detailreichtum.

Das kreative Spiel mit offenen und verschlossenen Poren ermöglicht unterschiedliche Lichtreflexionen und somit eine hohe Dichte spannender Kontraste.

Bild: „Innenwelten“

Mit diesem Bild möchte der Künstler den Betrachter auf eine Expedition zu einem für viele noch weitgehend unbekannten Kontinent einladen – seiner eigenen Innenwelt. Für Stephan Unterberger soll sich damit gleichsam der Weg zu sich selbst eröffnen. Und dieser Weg führt unweigerlich nach innen – in eine unendlich größere Welt als es die äußere ist.

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